Reguläre Hanfsamen

Allgemeines

Reguläre Hanfsamen sind Cannabisseeds, wie sie ursprünglich in der Natur vorkommen. Sie entstehen durch die natürliche Bestäubung von weiblichen und männlichen Pflanzen und enthalten Gene, aus denen wiederum zu etwa gleichen Teilen männliche oder weibliche Pflanzen entstehen können. Das Verhältnis hängt auch von den äußeren Bedingungen wie Lichtverhältnisse, PH Wert der Erde, Umgebungstemperatur und Feuchtigkeit etc. ab.

Feminine Pflanzen, bei denen reguläre Hanfsamen zur Aufzucht verwendet wurden, erweisen sich als robust und resistent gegenüber Stress und anderer Umwelteinflüsse. Aus regulären Hanfsamen erwachsen sogenannte Diözie (Zweihäusigkeit), bei denen sich weibliche und männliche Blüten auf verschiedenen Pflanzen befinden. Relativ unwahrscheinlich ist, das Zwitter entstehen, was nicht nur für Anfänger ein Segen ist.

Männliche und weibliche Cannabispflanzen

Reguläre Hanfsamen weisen an sich keinerlei Merkmale auf ihr späteres Geschlecht hin. Erst nach ca. 6-12 Wochen der vegetativen Phase bilden sie ihre Geschlechtsmerkmale aus. Die männliche Pflanzen heißen „Femel“, reifen früher heran und sind von schwächerem Wuchs. Sie bilden erbsenähnliche Pollensäcke heraus. Geht es bei der Zucht nicht darum Samen zu bekommen, sondern möglichst THC potente Sorten zu ernten, müssen die männlichen Cannabispflanzen frühzeitig erkannt und vernichtet werden. Eine bestäubte, femininen Pflanze ist wesentlich, weniger potent.

Die weiblichen Pflanzen erkennt man an ihren Blütenkelchen mit dünnen, weißen Haaren. Sie bilden ihre Geschlechtsmerkmale etwas später aus, als die männlichen Pflanzen. Die Blüten bilden nach einer Blütezeit von ca. 5-12 Wochen das THC aus, welches die rauschartige Wirkung beim Konsum auslöst.

Männliche Cannabis Pflanze

Pollensäcke der männliche Cannabis Pflanze

Blütenkelche der weiblichen Cannabispflanz

Weibliche Blütenkelche